Unterrichtsprojekt “Inklusion in Goslar 3.0”

In den Jahren 2013 und 2015 fanden das erste und zweite Filmprojekt „InKlusion IN GOslar“, initiiert und durchgeführt von Schülerinnen und Schülern der Berufsbildenden Schulen Goslar-Baßgeige/ Seesen, statt. Eine 12. Klasse  der Fachoberschule Gesundheit und Soziales, Schwerpunkt Sozialpädagogik, führt das Projekt  im Jahre 2017 als „INKLUSION IN GOSLAR 3.0“ fort. Es wird von Februar bis April 2017 wieder in Zusammenarbeit mit dem Goslarer Theater, dem Verein Leben in der Fremde sowie der Berufsschule Mediengestalter stattfinden. Standen bei den ersten beiden Festivals noch Filme, die sich um die Inklusion von Menschen mit Behinderung drehten, im Mittelpunkt, so wird in diesem Jahr eine etwas andere Perspektive eingeschlagen. Gezeigt werden zwei Mal zwei Filme, die zum einen als „Blockbuster“-Komödie, zum anderen als Dokumentarfilm jeweils das gleiche Thema aufgreifen. Die Filme starten jeweils um 19.30 Uhr im Goslarer Theater, Breite Str. 86. Der Eintritt beträgt 5 Euro pro Person.

 

 

Die ersten beiden Filme haben das Thema „Flucht und Vertreibung heute“.

Am Dienstag, 21. Februar 2017 wird der erste Film  „Willkommen bei den Hartmanns“ (Komödie, Deutschland, 2016) gezeigt. Dieser Film lief im letzten Jahr mit sehr großem Erfolg. Anschließend soll mit Gästen und dem Publikum dieser Erfolg kritisch reflektiert werden.

Am Dienstag, 7. März 2017 folgt der Film „Gestrandet“ (Dokumentation, Deutschland, 2016). In diesem Dokumentarfilm wird die Situation von geflüchteten Menschen dargestellt. Auch hier werden Gäste anwesend sein, die durch Flucht und Vertreibung betroffen sind bzw. sich für geflüchtete Menschen einsetzen.

Im zweiten „Film-Paar“ geht es um die Schule als einen Ort, an dem unterschiedliche Menschen gemeinsam ihre Zeit verbringen. Der Film „Fack Ju Göhte“ (Komödie, Deutschland, 2013), der am Dienstag, 21. März 2017 gezeigt wird, war eine sehr erfolgreiche Schulkomödie. Auch dieser Erfolg soll von uns kritisch hinterfragt werden, Fachleute werden ja viele anwesend sein…

Den Abschluss des Festivals bildet dann am Dienstag, 4. April 2017 der Film  „Berg Fidel – eine Schule für alle“ (Dokumentation, Deutschland, 2011). Dieser Film wurde bereits im Rahmen des ersten Festivals gezeigt, er machte jedoch sehr neugierig darauf, wie es mit den im Film portraitierten Kindern seitdem weiter gegangen ist. Es wird an diesem Abend die Regisseurin des Films, Hella Wenders, zu Gast sein, die den Anwesenden erzählen kann, wie es weitergegangen ist. Sie hat einen Fortsetzungs-Film gemacht, der jedoch leider noch nicht fertig ist.

Die Filme laden alle zum Lachen oder Schmunzeln aber auch zum Nachdenken, Zweifeln, Traurig oder Wütendsein ein. Eingeladen sind alle, die Interesse an unterhaltsamen Filmen haben und diese im Anschluss kritisch hinterfragen möchten. Wir freuen uns auf euren Besuch bei uns!

 

 

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