“Wenn ich könnte, würde ich…” – Goslarer Filmtage 2018

Unter dem Motto “Wenn ich könnte, würde ich…” präsentieren wir Euch im Goslarer Theater in der Breiten Straße 86 eine breite Auswahl an spannenden und unterhaltsamen Filmen.

Bei den “Goslarer Filmtagen” handelt es sich um ein film- und medienpädagogisches Projekt, organisiert von der Stadtjugendpflege Goslar, in Kooperation mit der Schulkinowoche Niedersachsen und dem Goslarer Theater. Ziel der Goslarer Filmtage ist, die Kompetenzen von Kindern und Jugendlichen auf dem Gebiet der audiovisuellen Medien, durch einen produktiven und kritischen Umgang mit dem Medium Film zu fördern und ihre Medienkompetenz zu stärken. Das Programm besteht aus, durch ein Expertengremium ausgewählten Filmen, die eine sinnvolle Ergänzung zum Unterricht bieten. Die Lehrkräfte haben die Möglichkeit über die Internetseiten: www.schulkinowoche.de und/ oder www.visionkino.de zu den Filmen ein kostenloses, pädagogisches Begleitmaterial zu beziehen. Darüber hinaus bieten die Goslarer Filmtage in Kooperation mit diversen, themenrelevanten Organisationen pädagogische Begleitung im Kinosaal an. Hierbei stellt auch die Einbeziehung der Schulen/ Schulklassen in die Vorbereitung und Durchführung der begleitenden Veranstaltungen, ein wichtiges Kriterium dar. (Text: Stadtjugendpflege Goslar)

 

Die Goslarer Filmtage werden organisiert von der Jugendpflege Goslar, dem Cineplex Goslar und den SchulkinoWochen Niedersachsen. Von Montag, 5. März bis Freitag, 9. März 2018, steht eine große Auswahl an thematisch passenden Filmen zur Auswahl. Schulklassen und Lehrkräfte können im Unterricht die Filme vor- und nachbereiten. Der Eröffnungsfilm der 15. Goslarer Filmtage ist in diesem Jahr das Sci-Fi-Drama “Jugend ohne Gott” (FSK 12), das durch die Klasse FOS17/2 der BBS Goslar-Baßgeige begleitet wird. Inhalt: Eher widerwillig nimmt der einzelgängerische Zach am alljährlichen Hochleistungscamp der Abschlussklassenbesten teil, das über die Zulassung der Eliteschüler zur renommierten Rowald-Universität entscheidet. In der von Trainern und Digitaltechnik streng kontrollierten Abgeschiedenheit in den Bergen weist Zach die Annäherungsversuche der ambitionierten Nadesh zurück. Stattdessen trifft er draußen im Wald auf die mit ihrer Jugend-Clique umherstreunende, sich mit Diebstählen über Wasser haltende Ewa, die ihn sogleich magisch fasziniert. Nachdem eines Tages Zachs Tagebuch verschwunden ist, macht sich der grundanständig wirkende und moralisch scheinbar integre Lehrer auf die Spurensuche, verstrickt sich dabei jedoch mehr und mehr in ein Gespinst aus Lügen und Ungereimtheiten. Als schließlich Nadesh erschlagen im Wald aufgefunden wird und jemand den Mord gesteht, der ihn gar nicht begangen haben kann, erodiert der Gruppenzusammenhalt in der Klasse, bevor das Geschehen zur Aufklärung vors Gericht gelangt.  Im Anschluss an den Film findet eine Nacharbeitung direkt im Saal statt. Wie in den Jahren zuvor, wird es wieder einen Überraschungsgast geben.